Gruppentherapie
4-9 Teilnehmende

Bild von Hannah Busing aus Unsplash


Gruppentherapie ist wirksam und oftmals sogar wirksamer als die reine Einzeltherapie. Das liegt an verschiedenen Wirkmechanismen der Gruppe, die im Einzelgespräch nicht entstehen. Was wir von unseren Patienten gelernt haben: Gruppentherapie macht Spaß! Anfängliche Bedenken gegenüber der Gruppentherapie lösen sich meist in den ersten (ggf. Probe-) Sitzungen sehr schnell auf, denn: Das Erleben von Verständnis und Unterstützung durch andere ebenfalls "Betroffene" mindert Gefühle der Isolation. Austausch, Feedback und Rückmeldungen werden hier oftmals besser verarbeitet als wenn sie nur von der Therapeutin als "die Fachperson" ausgehen. Die Erfahrung, für die anderen Teilnehmer hilfreich zu sein, stärkt das Selbstvertrauen und den Therapiefortschritt. Jeder Teilnehmer entscheidet selbst, in wie weit er/sie sich der Gruppe offenbaren möchte. Dabei ist die Verschwiegenheit aller Teilnehmer außerhalb der Gruppe Voraussetzung. Gruppentherapie ermöglicht zudem einen schnellen Therapiebeginn, weil hier mehr Kapazitäten vorhanden sind. Selbstverständlich kann die Gruppentherapie bei Bedarf  in Kombination mit Einzeltherapie erfolgen.




Regelmäßig freie Therapie-Plätze in folgenden Gruppen :


Stressregulation & Training emotionaler Kompetenzen
Die eigenen Gefühle kompetent regulieren zu können, ist zentral für die seelische Gesundheit. Ziel dieser geschlossenen Gruppentherapie ist es, diese Kompetenzen systematisch aufzubauen und zu stärken. Es werden Informationen zu unserem Stresssystem im Körper vermittelt und wie psychosomatische Reaktionen entstehen.
Darauf aufbauend werden konkrete Übungen gelernt, diese Teufelskreise zu durchbrechen.

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Voraussetzungen
- Ein fester Termin von 100 Minuten kann über einen Zeitraum von 12 Terminen jede Woche eingerichtet werden
- Wunsch nach besserer Stress- und Emotionsregulation
- Bereitschaft, das Erlernte regelmäßig zuhause zu üben

- Indikation für Psychotherapie liegt vor

- Vorgespräch im Einzelsetting (mit Dr. Stephanie Santel) zur Klärung der Voraussetzungen und Erwartungen






Anliegen-fokussierte Verhaltenstherapie 

In diesen Gruppen richtet sich der Inhalt immer nach den Bedürfnissen und Zielen der Teilnehmer. Es werden verhaltenstherapeutische Methoden angewandt und vermittelt, deren Umsetzung dann in den Alltag transferiert werden soll. Die Gruppenteilnehmer unterstützen sich hierbei gegenseitig und lernen dabei mit- und voneinander. Da hier an individuellen Zielen gearbeitet wird, sind auch die Zeitpunkte der einzelnen Teilnehmenden für Gruppen-Ein- & Ausstieg individuell, so dass hier ein flexibler Beginn möglich ist.

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Voraussetzungen


- Sie bringen eigene Anliegen in die Therapie mit

- Sie interessieren sich für individuelle Lösungsansätze

- Sie sind bereit auch den anderen Teilnehmern mit Ihren Ideen und Beiträgen zu helfen

- Sie können mindestens an 10 Sitzungen regelmäßig zur selben Zeit teilnehmen.

- Vorgespräch im Einzelsetting (mit Dr. Stephanie Santel) zur Klärung der Voraussetzungen und Erwartungen





"Schnuppergruppen"
(sog. Gruppentherapeutische Grundversorgung)
Wenn Sie noch unschlüssig sind, ob Gruppentherapie etwas für Sie ist, können Sie dies erst einmal in 4 Sitzungen ausprobieren. Sofern mindestens 4 Interessenten gleiche Termine einrichten können, kann es losgehen.
Bild von Brett Jordan aus Unsplash


Voraussetzungen:

- Sie möchten Gruppentherapie erst einmal ausprobieren
- Sie nehmen dafür zunächst an 4 Terminen verbindlich teil
Vorgespräch im Einzelsetting (mit Dr. Stephanie Santel) zur Klärung der Voraussetzungen und Erwartungen